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Fragen zum Thema: ,,Whirlpool"
Zunächst einmal sorgt das warme Wasser für Entspannung und Lockerung des ganzen Körpers. Die meisten Menschen kennen die entspannende Wirkung eines Bades nach einem anstrengenden und langen Tag. In einem Whirlpool wird diese positive Wirkung noch verstärkt, da ein Whirlpool zum einen sehr groß ist und dadurch den ganzen Körper voll mit Wasser umfasst. Zum anderen verfügt ein Whirlpool über eine bessere Isolierung beziehungsweise die Wärme durch die Heizung bleibt länger erhalten. Man kann also auch länger von der Wärme profitieren.
(medizinische) Vorteile/ Massagen
Ein Whirlpool bietet je nach Anbringung der Düsen diverse Möglichkeiten sich massieren zu lassen, so dass ein Whirlpool eine entspannende Wirkung hat. Darüber hinaus bietet ein Whirlpool aber auch bei medizinischen Leiden einige Vorteile, so dass die Anschaffung eines Whirlpools oft nicht nur zum Vergnügen stattfindet.
Zunächst sind natürlich auch die Massagen in einem Whirlpool medizinisch von Vorteil: In vielen Berufen sitzt man heute den ganzen Tag vor einem Computer ohne sich zu bewegen und das oft in einer falschen Haltung. Dies erzeugt bei vielen Menschen Nackenschmerzen, im schlimmsten Fall kommt es zum so genannten Hals-Schulter-Syndrom. In diesem Fall kann eine Wassermassage im Whirlpool sowohl Linderung bringen, als auch als eigene Therapieform eingesetzt werden. Dazu müssen die Düsen speziell auf den Nackenbereich eingestellt sein, und einen Wasserfallartigen Strom erzeugen. Nicht nur der Nacken wird durch eine schlechte Haltung, mangelnde Bewegung und Dauersitzen strapaziert, sondern natürlich auch der Rücken. Ein Whirlpool bietet für diesen Fall Massagen, die den Rücken entlasten können. Vor allem wenn die Rückenschmerzen auf eine mangelnde Durchblutung zurückzuführen sind, ist der Einsatz eines Whirlpools sehr sinnvoll und bringt viele Vorteile. Selbst bei schweren Bandscheibenerkrankungen ist eine Massage im Whirlpool zu empfehlen, allerdings muss hier mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden, wie die Düsen am sinnvollsten einzusetzen sind. Keinesfalls sollte natürlich die Wirbelsäule belastet werden.
Auch die Füße können in einem Whirlpool massiert werden. Da an den Füßen einige Reflexzonen beheimatet sind, kann sich eine solche Massage auf fast alle Bereiche des Körpers positiv auswirken. Bei einer Fußreflexzonenmassage werden die einzelnen Zonen an den Füßen in jedem Fall gelockert, so dass positive Wirkungen erzielt werden.
Die positiven medizinischen Wirkungen des Whirlpools im Bereich Massagen sind unumstritten. Daneben haben diverse Studien aus den USA und Deutschland belegt, dass regelmäßiges Baden in einem Whirlpool weitere positive Auswirkungen hat: So kommt es bei Diabetikern zu einer - zwar kleinen - Reduzierung des Blutzuckers, was man darauf zurückführen kann, dass die meisten Menschen, die regelmäßig in den Whirlpool gehen etwas abnehmen. Dies ist wiederum wahrscheinlich dadurch zu erklären, dass das heiße Wasser und die sprudelnden Bewegungen die Durchblutung der Muskeln fördern und so den Stoffwechsel anregen.
Auch rheumatische Erkrankungen, und darunter vor allem chronische Erkrankungen können durch regelmäßige Whirlpoolgänge gebessert werden. Zumindest unterstützt ein Whirlpool die Schmerztherapie in diesen Fällen, da der Druck auf Gelenke und Muskeln im Whirlpool verschwindet. Auch auf den Gemütszustand vieler Menschen wirkt ein Whirlpool sich oft positiv aus. Dies ist zunächst damit zu erklären, dass man sich in einem Whirlpool sehr gut entspannen und dadurch Stress abbauen kann. Dies wird meist noch verstärkt, weil man nach einem Whirlpool-Bad sehr viel besser schläft und sich so noch nachhaltiger erholt.
Whirlpools sind nicht nur reine Luxusbadewannen, die zur Erholung gestresster Manager dienen, sondern sie werden in immer stärkerem Maße in Kliniken, in Kuren und von Ärzten eingesetzt. Im privaten Bereich wird ein Whirlpool heute auch immer öfter zur Gesundheitsvorsorge eingesetzt. Allerdings sind für diese medizinischen und therapeutischen Zwecke nicht alle Whirlpools geeignet. Ob ein Whirlpool wirklich zur Gesundheitsvorsorge taugt, hängt in hohem Maße von der Ausstattung der Sitze und der Beschaffenheit und Einstellung der Düsen ab. Die Düsen müssen richtig platziert sein und mit der entsprechenden Intensität auf die Muskulatur einwirken können. Sind die Düsen falsch eingestellt oder sprudeln zu schwach, dann hat die Therapie im Whirlpool keinerlei Wirkung. Blasen die Massagedüsen zu hart, kann es zu Verspannungen und sogar zu negativen Auswirkungen zum Beispiel auf die Wirbelsäule kommen. Aus diesem Grund sollten gerader anfällige und angeschlagene Personen sehr sorgfältig die Düsen für ihren Whirlpool aussuchen, vor allem, wenn mit den Düsen ein therapeutischer Zweck verfolgt wird.
Sind aber alle Düsen richtig platziert, können Spannungen gelöst und die Heilung bestimmter Verletzungen - vor allem der Muskulatur - sogar gefördert werden.
In diesem Zusammenhang ist meist von Hydrotherapie die Rede. Dabei handelt es sich um den Fachausdruck für die gezielte therapeutische Anwendung von Wasser bei der Behandlung bestimmter Beschwerden, die akut oder chronisch sein können. Zum Beispiel kommen Whirlpools oft bei der Rehabilitierung nach Unfällen zum Einsatz, wenn die Muskulatur der Patienten lange Zeit nicht beansprucht wurde und langsam wieder an ihre alte Funktion gewöhnt werden muss. In einem Whirlpool ist die Muskulatur durch die Wärme entspannt und gleichzeitig optimal durchblutet. Der Patient spürt zudem die Last des eigenen Körpers durch den Auftrieb des Wassers nicht. Die Muskulatur muss also nicht sofort voll belastet werden und kann wenn nötig natürlich wieder neu aufgebaut werden. Dies ist besonders gut in einem Aquatrainer möglich, der ganz individuell eingestellt und so von vielen verschiedenen Patienten genutzt werden kann.
Eine andere Anwendung des Whirlpool bei einem akuten Beschwerdefall, sind schwere Muskelverspannungen durch Überanstrengung bestimmter Muskelpartien und Verstauchungen. Ohne Anwendung von Schmerzmitteln kann teilweise mit Hilfe des Whirlpools therapiert werden. Dies ist natürlich eine für den Körper sehr sanfte und unschädliche Methode und verspricht zudem sehr gute Erfolge.
Aber auch für chronisch Kranke ist der Whirlpool oft eine Erleichterung. Dies gilt zum Beispiel für Menschen mit chronischen Rückenbeschwerden oder Arthritis. Ein Whirlpool kann diese Krankheiten zwar nicht heilen, jedoch können die Patienten oft schmerzfrei oder zumindest schmerzfreier leben und es ist in vielen Fällen möglich, auf die Gabe von Schmerzmitteln zu verzichten. Dies bedeutet für viele Menschen einen Gewinn an Lebensqualität. Auch bei Herz-Kreislauferkrankungen und Asthma wird heute übrigens mit Hydrotherapie und Whirlpools gearbeitet. Bewiesen ist in jedem Fall, dass die Massage durch die Düsen den Stoffwechsel anregt und den Blutkreislauf fördert.
Darüber hinaus belebt ein Whirlpoolgang den gesamten Organismus, die Haut wird elastischer und Hautgefäße und Bindegewebe werden gestärkt, so dass sich teilweise positive Auswirkungen auf Cellulite belegen lassen.
Ein Whirlpool hat also diverse positive Auswirkungen, jedoch sollte man etwas vorsichtig sein, wenn man unter einer Herz- oder Kreislauferkrankung leidet. Dann kann ein Whirlpoolgang nämlich das Herz und den Kreislauf unnötig belasten. In diesem Fall sollte man den behandelnden Arzt vorher um Rat fragen.
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